Welche Fatburner gibt es?

In der jüngsten Vergangenheit stößt man in den Medien immer wieder auf verschiedene Abnehmtipps und -tricks. Sie werden mit Sicherheit nicht selten die Stirn gerunzelt haben und völlig absurden Diäten begegnet sein. Manche basieren auf simple Ernährungsumstellungen andere auf komplizierte Bewegungs- und Trainingspläne und abermals auf Koppelung von beiden Punkten. Ganz andere Trends entlehnen ihr Wissen aus der Stoffwechselforschung. Mit zahlreichen sogenannten Fatburner und Abnehmpillen überschwemmen Hersteller den Beauty- und Arzneimittelmarkt.

Was sind Fatburner?

Fatburner bezeichnet eine Gruppe von Substanzen, die die Fettverbrennung bzw. Fettsäureoxidation beim Menschen durch regelmäßige Einnahme aus dem körpereigenen Fettgewebe unterstützen soll.

laufsport-mit-fatburnernWelche Arten gibt es?

Grundsätzlich lassen sich Fatburner in drei Kategorien einteilen. Wissenschaftlich sind synthetische und hormonbasierte Fatburner sehr umstritten. Natürliche Substanzen, die in die Fettsäuresynthese eingreifen, dagegen werden in maßvollen Dosen von Ernährungsexperten empfohlen.

Synthetische Fatburner beinhalten Mischungen aus verschiedenen Substanzen, die als Pulver, Flüssigkeit oder mehrheitlich in Tablettenform erhältlich sind. Vitamin C, L-Carnitin, Koffein oder auch Guarana sind Hauptbestandteile von künstlichen Abnehmpillen.

Hormonbasierte Präparate bestehen aus verschreibungspflichtigen Inhaltsstoffen, wie zum Beispiel Ephedrin und auch Schilddrüsenhormone wie L-Thyroxin. Diese Arzneimittel werden auch als Fatburner angepriesen und sind mit diesem zweckentfremdeten Umgang sehr umstritten. Der Eingriff in den Hormonhaushalt des menschlichen Körpers darf ausschließlich durch rezeptpflichtige Arzneimittel unter ärztliche Aufsicht vorgenommen werden. Da mögliche Veränderungen des biochemischen Hormongleichgewichts irreversibel sind und somit todesursächlich sein können.

Natürliche Fatburner stecken in vielen Lebensmitteln. Die dabei als wirksam eingestuften Bestandteile befinden sich in vielen Obst -und Gemüsesorten. Ihre katabolen Eigenschaften begünstigen den Abbauprozess der Fettdepots bei Lebewesen.

Vitamin C

Der Fettstoffwechsel wird durch das Vitamin-C in Obst- und Gemüsesorten angekurbelt. Dabei entfaltet dieses Vitamin seine Wirkung nicht als Extrakt, sondern erst in molekular komplexen Form. Zitrusfrüchte und Kohlsorten enthalten hohe Konzentrationen an Vitamin C.

Ätherische Öle

Der Stoffwechsel und die Verdauung werden auch durch die aromatischen Bestandteile von Gewürzen wie Chili, Inger oder Wacholder stark angeregt.

kaffeeKoffein

Viele Fatburner erhöhen die Thermogenese im Körper, womit der Grundumsatz des menschlichen Energiehaushaltes erhöht wird. Lebensmittel, die Koffein beinhalten, fördern diese nahrungsinduzierte Thermogenese. Die Bioaktivität von Koffein enorm aber auch mit Gefahren verbunden. Die Einnahme von koffeinhaltigen Nahrungsmitteln steigert die Herzfrequenz und den Blutdruck. Dadurch wird das Risiko eines Herzinfarktes gesteigert.

Zudem können sich Nebenwirkungen wie zum Beispiel Schlaflosigkeit, Herzrasen und Zitteranfälle als unangenehmen Begleiterscheinungen auftreten. Empfohlene Dosen reichen nicht für einen wahrnehmbaren Effekt aus.

 

L-Carnitin

Im Rahmen einer Ernährungsumstellung kann die Einnahme von L-Carnitin die Fettsäuresynthese steigern. Geflügel, Fisch, Milchprodukte und vor allem rotes Fleisch sind die reichsten Lieferanten an L-Carnitin. Die Resorptionsrate von L-Carnitin aus natürlichen Lebensmitteln beträgt bis zu 75 Prozent. Das L-Carnitin aus Nahrungsergänzungsmittel wird maximal zu 20 Prozent vom Organismus verwertet.

Magnesium

Die Sauerstoffversorgung der Körperzellen wird unter anderem mit Magnesium gesteuert und organisiert. Bei katabolen Prozessen und generell bei Fettverbrennung ist Sauerstoff in den Zellen unabdingbar.

 

 

 

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